Je besser Eingangstüren und Fenster gesichert sind, desto schwerer haben es Langfinger, einzudringen.

Beim einem Wohnhaus sind die Mehrkosten für Einbruch hemmende Ausführungen überschaubar, auch ein nachträgliches Aufrüsten ist möglich und durchaus sehr sinnvoll.

Wichtig ist, dass die Bestandteile der Türe oder des Fensters gut abgesichert sind. Denn was bringt beispielsweise ein massives Türblatt, wenn Schließzylinder oder Schließblech nicht gesichert sind.

Einbruchhemmende Ausführungen sind genormt, wir beraten Sie gerne:

Basisischutz:
Ein guter Basis Schutz für Türen besteht aus folgenden Komponenten.
1.) Türen und Fenster entsprechend Widerstandsklasse 2
2.) Ein stabiles Schloss: Einsteckschlösser sollten der Klasse 3 oder 4 entsprechen oder zumindest einen Riegel aus Vollstahl besitzen.
3.) Ein Profilzylinder der DIN 18252, Klasse P2 oder P3 (mit Bohrschutz).
4.) Ein Winkelschließblech mit Maueranker. Beim Einbau ist auf eine Verankerung im Mauerwerk zu achten.

Optional:
Wer sich dann noch nicht sicher genug fühlt, kann über Zusatzschlösser nachdenken.
Ein weiterer Tipp: Nebeneingangstüren sollten genauso sicher sein wie die Haupteingangstüre.

Auch zu überlegen: Die Türe sollte mit einem Weitwinkelspion ausgestattet sein (mindestens 180 Grad-Winkel)
Bei einem Mehrfamilienhäusern ist zusätzlich eine Gegensprechanlage (mit Bild) empfehlenswert.

Abgesichert werden sollten aber noch weitere Schwachstellen: Wenn das Fenster einer Toilette in einer Erdgeschosswohnung zum Lüften offen stehen soll, bringen Fenstergitter aus Metall zusätzliche Sicherheit. Kellerlichtschächte können mit Rollenrostsicherungen versehen werden, um es Einbrechern schwer zu machen.


         
Für das Türschloss sind so genannte Einsteckschlösser mit Stahlriegel oder besser als Mehrpunkt-Verriegelung und je nach Bedarf weitere Zusatzschlossvarianten empfehlenswert. Das Einsteckschloss muss unterschiedlichen Angriffsszenarien standhalten.  

Zusatzschlösser erhöhen den Widerstandswert der Türen. Neben dem Schutz gegen Einbruch kann mit dem Zusatzschloss auch der Anwesenheitsschutz aufgewertet werden, da ein Sperrbügel ein unerwünschtes Eindringen verhindert (Türkettenfunktion).

         
Schließzylinder sind ein wichtiger Bestandteil der Türabsicherung. Achten Sie auf eine massiven Stahlsteg gegen das Herausziehen des Zylinders. Zylinder können jedoch nur in der Systemeinheit Schloss, Schließzylinder, Schutzbeschlag und Schließblech Sicherheit bieten.   Um eine Grundsicherung zu gewährleisten, muss der Riegel eines Einsteckschlosses oder einer Mehrpunktverriegelung mindestens 20 mm tief in das Schließblech schliessen. Achten Sie auf eine stabile Verbindung des Schließbleches mit dem Mauerwerk durch einen Schwerlastanker.
         
Überstehende Schließzylinder, von außen abschraubbare sind sehr große Schwachstellen einer Türe. Ein geprüfter, einbruchhemmender Schutzbeschlag erschwert das Abdrehen, Ziehen oder Durchschlagen des Schließzylinders.  
Das Optimum an Einbruchschutz bieten Querriegelschlösser mit dem Vorteil, Schloss- und Bandseite gleichzeitig zu sichern.
         
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